Sie sind daran interessiert Ihre Marke/Ihr Produkt im TV zu bewerben?

Die Absicht, in TV-Werbung zu investieren, wirft oftmals viele Fragen auf. Klein- bis mittelständische Unternehmer, die bislang noch keine Berührungspunkte zu TV-Werbung hatten, stellen sich oft die Frage, ob es überhaupt lohnt, z.B. auch mit kleinen Budgets in TV-Werbung zu investieren. Diese und andere wichtige Fragestellungen möchten wir auf diesen Seiten gerne beantworten und so eine kleine Orientierungshilfe im Werbedschungel bieten.

Häufig gestellte Fragen - und unsere Antworten

Sollten Sie die Antwort auf Ihre Frage hier nicht finden, stehen wir Ihnen selbstverständlich für alle weiteren Auskünfte gerne zur Verfügung. 

Was kostet TV-Werbung im Ersten?

Was kostet TV-Werbung im Ersten?

 

In unserem Tarifrechner können Sie sich ein konkretes Bild der Preise für TV-Werbung im Ersten machen. 
Sie haben hier verschiedene Selektionsmöglichkeiten wie z.B. Wochentage, Tageszeit, Werbeform sowie ob Ihr Spot mit oder ohne OTC-Pflichttext ausgetrahlt wird.

Generell gilt:

Die Kosten für TV-Werbung allgemein sowie Werbung im Ersten variieren sehr stark. Grundsätzlich gibt es aber wesentliche Einflussfaktoren, die sich auf die Kosten von TV-Werbung im Allgemeinen auswirken. Diese haben wir für Sie zur Orientierung kurz zusammengestellt:
 

Spotlänge:

 Je länger der Spot, umso höher die Kosten

Tageszeit:

Die Primetime (20 - 23 Uhr / nur auf Privatsendern buchbar) ist i.d.R. teurer als die Daytime, bei der im Ersten zwischen dem Nachmittag (13 - 17 Uhr) und der Pre-Primetime bzw. dem Vorabend (17 - 20 Uhr) unterschieden wird.
Grundsätzlich kann im Ersten nur zwischen 14-20 Uhr Werbung gebucht werden. Nach 20 Uhr ist das Das Erste aufgrund gesetzlicher Bestimmungen werbefrei.

Jahreszeit:

Aufgrund der jahreszeitlich bedingte Schwankungen in der Sehbeteiligung der Zuschauer sind die Sommermonate günstiger als die Monate im Frühling, Herbst und Winter. Für budgetär kleinere Testkampagnen eignen sich daher die Sommermonate, um erste Wirkungseffekte von TV Werbung festzustellen.

Sehbeteiligung:

Je mehr Zuschauer eine Sendung hat, umso teurer ist der Sekundenpreis in deren Umfeld - natürlich in Verbindung mit der Tageszeit.

Werbeform:

Werbespots in klassischen Werbeblöcken (im Vollbild, nicht exklusiv) sind i.d.R. günstiger als die exklusiven Sonderplatzierungen (v.a. Split-Screens und vollflächigen Solospots) in denen der einzelne Werbespot von besonderer Aufmerksamkeit und größtenteils Alleinstellung profitiert

OTC-Produkte:

Im Ersten ist die Ausstrahlungszeit (5 Sekunden) des Pflichttextes für Sie kostenfrei. Auf privaten Sendern müssen Sie als Kunde die Werbezeit für den gesetzlich vorgeschriebenen Pflichttext für OTC-Produkte meistens bezahlen.

 

 

Wie berechnet sich der Preis für eine Schaltung?

Wie berechnet sich der Preis für eine Schaltung?

Disproportionale Preisbildung bei Werbung im Ersten

Abhängig von der Spotlänge findet für Werbung im Ersten eine disproportionale Preissystematik Anwendung.  Ab einer Spotlänge von 19 Sekunden und mehr folgen die Preise der ARD MEDIA der linearen Preisbildung.

1-Sek.-Preis  x  Spotlänge  =  Werbespotpreis

Bei klassischen Werbespots mit einer Länge von 18 Sekunden und kürzer wird ein Aufschlag von 10% berechnet.

1-Sek.-Preis  x  Spotlänge  x Faktor 1,10  =  Werbespotpreis (kfm. gerundet auf Euro)

 

Bei weiteren Fragen steht Ihnen unsere TV-Disposition gerne jederzeit zur Verfügung. 

Ich habe nur ein kleines Budget zur Verfügung. Lohnt sich da überhaupt ein Investment in Fernsehwerbung?

Ich habe nur ein kleines Budget zur Verfügung. Lohnt sich da überhaupt ein Investment in Fernsehwerbung?

Insbesondere kleinere Unternehmen denken oftmals, dass eine TV-Kampagne nicht bezahlbar ist bzw. mit kleinen Budgets nicht realisierbar oder gar unsinnig ist.

Natürlich müssen zunächst alle Möglichkeiten gut abgewogen werden, die sowohl den budgetären Beschränkungen als auch dem angestrebten Ziel (z.B. schneller Aufbau des Bekanntheitsgrades, Veränderung in der Markenwahrnehmung, Generierung von Abverkauf etc.) gerecht werden.

Grob geschätzt kann mit einer 15-20maligen Ausstrahlung eines Spot im passenden Umfeld ein Effekt erzielt werden, der sich sehen lassen kann – die Kosten hierfür sind natürlich abhängig von Umfeld und Uhrzeit. Es gibt jedoch auch viele Kundenbeispiele aus unserer Praxis die zeigen, dass auch mit einem kleineren Investment durchaus eine wirkungsvolle Kampagne gestaltet werden kann.

Mit Hilfe unseres Tarifrechners können Sie somit in einem ersten Schritt grob überschlagen, welches Budget hierzu notwendig ist. Konkrete Angebote können Sie gerne bei unseren New Business Managern einholen.

Wie viele Kontakte erreiche ich mit TV-Werbung?

Wie viele Kontakte erreiche ich mit TV-Werbung?

Unser Media-Service entwirft für Ihre geplante Kampagne Mediapläne, erstellt Zielgruppenanalysen und berät Sie in allen Fragen einer optimalen Kampagnen-Konzeption.

Sie haben eine spezielle Zielgruppe, wie z.B. "Hundebesitzer" oder "Intensiv-Verbraucher von Fruchtsäften"?  Durch eine Analyse mit der VuMA erfahren Sie alles über Soziodemographie, Einstellungen, Konsumgewohnheiten und Freizeitaktivitäten Ihrer Zielpersonen.

Doch letztlich ist die Frage aller Fragen: Wie viele Personen meiner Zielgruppe erreiche ich überhaupt mit meiner Werbemaßnahme? Für Ihre TV-Kampagne gibt Ihnen unser Media-Service konkrete Planzahlen an die Hand, welche diese im Voraus bewerten. Somit liegt Ihnen vor Kampagnenstart bereits ein reales Ergebnis vor. Diese Werte werden anhand der Analyse von Vorjahresquoten des gleichen Zeitraumes ermittelt und unterliegen daher evtl. geringen Schwankungen.

Mit spezialisierten Software-Tools nehmen wir Planvergleiche und Planoptimierungen, kurz: das "Finetuning" Ihrer Kampagnen im Hinblick auf maximale Reichweite, Wirtschaftlichkeit oder die ideale Kontaktdosis vor. 

Sprechen Sie uns an – Wir unterstützen Sie gerne in allen Fragen der Mediaplanung.

Die wichtigsten Mediakennzahlen auf einen Blick

Die wichtigsten Mediakennzahlen auf einen Blick

Der Fachjargon des Werbemarktes ist nicht immer selbsterklärend. Deshalb möchten wir Ihnen hier kurz die wichtigsten Schlagworte bzw.  Kennzahlen nennen und erklären.

 

Marktanteil

Bruttoreichweite / GRP

Nettoreichweite

Gibt den relativen Anteil der Sehdauer einer Sendung/ eines Werbeblocks/ eines Zeitintervalls an der Gesamtsehdauer aller Programme zum jeweiligen Zeitintervall an.

„Die Hälfte aller Fernsehzuschauer hat gestern Abend das Fußballspiel im Ersten verfolgt.“ = MA von 50 %

 

Die Bruttoreichweite stellt die Summe aller Kontakte der Zielgruppe mit einem Werbeträger/ -mittel dar. Dabei wird jeder Kontakt gezählt und es ist nicht ersichtlich, wie häufig dieselben Personen in die Berechnung eingeflossen sind (Kontaktsumme).

Die Brutto-Reichweite kann man entweder als absolute Zahl (Mio.) oder als %-Wert (GRP) angeben. Der GRP (Gross Rating Point) wird als Maß für den Werbedruck verwendet. Er ist damit ein grobes Maß zur Beurteilung einer Werbekampagne und zur Vergleichbarkeit von verschiedenen Ansätzen bei Werbekampagnen.

GRP = Netto-RW in % x Durchschnittskontakte

Gibt an, wie viele Personen innerhalb der Zielgruppe mit mindestens einer Schaltung in einem Werbeträger/ -mittel bzw. innerhalb einer Kampagne erreicht wurden. Jede Person wird nur einmal gezählt. Die Nettoreichweite wird in der Regel als %-Wert dargestellt und kann nicht über 100% liegen.

NRW in % = Netto-RW in Mio. / Zielgruppenpotential in Mio.

Durchschnittskontakte

Tausend-Kontakt-Preis (TKP)

Cost per GRP

Drückt die durchschnittliche Zahl der Werbekontakte pro erreichte Zielperson aus.

OTS (engl. für „Opportunity to see“) = Brutto-RW in % / Netto-RW in %

Der Tausend-Kontakt-Preis gibt an, welcher Geldbetrag bei einer Werbemaßnahme eingesetzt werden muss, um 1000 Personen der gewünschten Zielgruppe per Sichtkontakt (im Radio Hörkontakt) zu erreichen. Im Onlinebereich, beispielsweise bei Bannerwerbung, gilt eine Ad-Impression als Kontakt.

TKP = Preis der Schaltung für 30 Sek./Bruttoreichweite x 1000

Aufwendungen, die benötigt werden, um 1% der Zielgruppe zu erreichen.

CPG = Einschaltkosten in € / GRP

Affinitätsindex

Kontaktklassenverteilung

Share of Advertising (SoA)

Anteil einer bestimmten Zielgruppe an der Nutzerschaft eines Mediums in Relation zum Anteil dieser Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung (Index).

Die Affinität wird als Index dargestellt. Sie stellt ein Maß für die Zielgruppennähe des Mediums dar.

Affinität = (RW in % in Zielgruppe / RW in % Gesamt) X 100

Nutzer von Medien können unterschiedlich häufig Kontakt mit einer Kampagne haben und gehören damit verschiedenen Kontaktklassen an. Die Kontaktklassenverteilung zeigt, wie viele Personen auf die einzelnen Klassen entfallen. Sie dient als Maßstab zur Beurteilung der Werbewirkung.

Die Kontaktverteilung kann in einzelnen Kontaktklassen (1, 2, 3, usw.) oder in zusammengefassten Klassen (2+, 3+, 3 - 5, usw.) bemessen werden.

Anteil der Werbeinvestitionen einer Kampagne/Marke an den Werbeinvestitionen eines definierten Gesamtmarktes (Konkurrenzfeld).

„30 Prozent seiner TV Werbeinvestitionen platziert der Kunde bei dem Sender Das Erste.“ = SoA von 30%

Irrtümer vorbehalten.

Sie haben die Antwort auf Ihre Frage nicht gefunden?

Rufen sie uns gerne an oder schreiben uns eine mail, wir freuen uns auf den persönlichen Austausch mit Ihnen!